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    10-Punte-Plan der Lucerne Clinic zur Infektionsminimierung

    Eine Infektion bei einer Brustvergrösserung oder Bruststraffung mit Implantaten ist das Letzte, was man sich wünscht und stellt eines der grössten Risiken bei einer Operation dar. Es gibt jedoch so einiges, was man dagegen unternehmen kann! Mehr dazu und zum 10-Punkte-Plan der Lucerne Clinic erzählt Dr. Häcki im heutigen Beitrag.

    Wie bei jedem chirurgischen Eingriff besteht auch bei einer Brustvergrösserung oder einer Bruststraffung das Risiko einer Infektion. Eine solche entsteht, wenn Bakterien in die Wunde gelangen. Dies kann von aussen passieren, jedoch auch von innen. Denn im menschlichen Körper, z.B. im Blut, der Nase oder auch dem Mund jeder Person gibt es immer auch Bakterien. Es gilt daher vor einer Operation nicht nur die Wunde und den gesamten Eingriffsbereich gut zu desinfizieren. Es gibt zusätzliche Massnahmen, die dabei helfen, das Infektionsrisiko so gering wie nur möglich zu halten.

    An der Lucerne Clinic gibt es einen eigens erarbeiteten 10-Punkte-Plan zur Infektionsminimierung, der penibel eingehalten wird. Dadurch erreichen wir eine minimalste Infektionsrate von 0,5 Prozent.

    10-Punkte-Plan Lucerne Clinic

    1. Duschmittel
      Bereits 5 Tage vor dem Eingriff beginnen unsere Patientinnen damit, ihren Körper zu desinfizieren. Dazu geben wir ihnen ein spezielles Duschmittel, das sie während dieser 5 Tage verwenden.
    2. Nasensalbe
      In der Nase befinden sich ebenfalls oft Bakterien. Deshalb erhalten unsere Patientinnen eine spezielle Nasensalbe, welche sie ebenfalls bereits während 5 Tagen vor der Operation verwenden.
    3. Mundspülung
      Auch im Mundbereich befinden sich oft Bakterien und um diese zu eliminieren, verwenden unsere Patientinnen ebenfalls bereits während 5 Tagen vor ihrer Behandlung 3 Mal pro Tag eine spezielle Mundspülung.
    4. Antibiotika IV
      Direkt vor dem Eingriff geben wir unseren Patientinnen zusätzlich ein Antibiotikum direkt in die Vene. So werden Bakterien, die irgendwie doch noch in den Körper gelangen sollten, direkt wieder eliminiert.
    5. Brustwarzen abkleben
      Wie bereits in einem weiteren Beitrag erklärt, hat die Brustdrüse Ausführungsgänge nach aussen. Das heisst, dass von draussen über die Brustwarzen Bakterien in die Brustdrüse gelangen können. Um dies zu verhindern, kleben wir nach der äusseren Desinfektion die Brustwarzen zusätzlich mit sterilen Pflastern ab.
    6. Hautschnitt in der Brustfalte
      Wie bereits erwähnt, befinden sich im Brustdrüsengewebe immer auch Bakterien. Setzt ein Chirurg nun den Schnitt bei einer Brustvergrösserung oder Bruststraffung um die Brustwarzen herum, schneitet er direkt in dieses Gewebe, wodurch die dort vorhandenen Bakterien freigesetzt werden. Deshalb empfiehlt Dr. Häcki den Hautschnitt unbedingt in der Brustfalte zu setzen. So kann ein direkter Zugang unterhalb des Muskels erreicht werden und das Brustdrüsengewebe wird nicht berührt.
    7. Zwei Paar Handschuhe & Handschuhwechsel
      Im Normalfall desinfizieren Chirurgen einerseits ihre Hände gründlich vor einer Brustoperation und tragen während des gesamten Eingriffs Handschuhe. Nun kann es in einzelnen Fällen passieren, dass ein Handschuh ein winziges Loch hat und damit die Sterilheit nicht gewährleistet ist. Aus diesem Grund tragen die Chirurgen sowie das gesamte Operationsteam zwei Paar Handschuhe übereinander. Zudem wechseln sie diese vor dem Einsetzten der Implantate nochmals.
    8. Implantat & Implantattasche ausspühlen
      Das Implantat für eine Brustvergrösserung oder Bruststraffung wird aufgrund des Transportes elektrostatisch aufgeladen. Öffnet man nun die Packung des Implantates, kann es sein, dass aufgrund dieser Aufladung Luft und kleinste Staubpartikel im Raum vom Implantat angezogen werden und so in die Wunde gelangen. Um dies zu verhindern, wird das Implantat noch in der Verpackung mit einer speziellen Lösung benetzt. Diese Lösung wird eigens an der Lucerne Clinic produziert und beinhaltet sowohl Desinfektionsmittel als auch Antibiotika. Zudem wird neben dem Implantat auch die Brutsttasche, in die das Implantat eingeführt wird mit der speziellen Lösung ausgespült.
    9. Trichter
      In der Haut gibt es kleinste Fallten, in denen sich Bakterien befinden können, die trotz Desinfektion überlebt haben. Oder aber es gelangen trotz aller Vorkehrungen durch die Schweissdrüsen in der Tiefe noch Bakterien nach oben. Um den Kontakt mit der Haut und damit auch mit möglichen Bakterien noch weiter zu minimieren, sollte das Implantat, welches in die Hauttasche gelegt wird, möglichst nicht mit der Haut in Kontakt kommen. Dazu verwenden die Spezialisten an der Lucerne Clinic einen speziellen Trichter, durch den sie das Implantat in die Brusttasche drücken, ohne die Haut zu berühren.
    10. Wasserdichter Verband
      Auch nach dem Eingriff soll das Eindringen von Bakterien in die Wunde verhindert werden. Um dies zu gewährleisten werden an der Lucerne Clinic einerseits selbstauflösende Fäden für die Nahr verwendet, andererseits die Wunde anschliessend noch mit einem speziellen, flüssigen Wundkleber verklebt. Zusätzlich wird die Wunde auch noch mit einem wasserdichten Pflaster abgeklebt, welches drei Wochen lang hält. Dadurch sind unsere Patientinnen nach der Operation in ihrer täglichen Hygieneroutine nicht eingeschränkt und die Wunde trotzdem gut geschützt.

    Individuelle Beratung

    Möchten Sie noch weitere Informationen oder eine persönliche, unverbindliche Beratung? Melden Sie sich bei uns, wir stehen Ihnen gerne zur Verfügung. Sie finden auf unserem Blog und auf unserer Website weiterführende Informationen, wie z.B. zum Ablauf einer Brustvergrösserung.

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