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Ablauf einer Brustvergrösserung

  KOMPETENTE BERATUNG

Der Wunsch nach einer grösseren Brust schlummert bei vielen Frauen bereits ab frühem Alter. Bei anderen wiederum entsteht er erst etwas später, z.B. nach der Geburt der Kinder, wenn sich die Brust aufgrund der Schwangerschaft und Stillzeit oder aber einfach aufgrund der voranschreitenden Zeit verändert. Egal aus welchem Grund, eine kompetente und individuelle Beratung ist das A und O. Die Entscheidung für eine Brustvergrösserung sollte erst definitiv getroffen werden, wenn alle Fakten, Risiken und Möglichkeiten bekannt sind und man als Patientin den für sich richtigen Arzt oder die richtige Ärztin gefunden hat. Wir an der Lucerne Clinic legen grossen Wert darauf, unsere Patientinnen vollumfänglich und ehrlich zu beraten. Wir konzentrieren uns alleine auf die Wünsche der Patientinnen und bewerten diese nicht. Unsere Beratung basiert auf langjähriger Erfahrung und fundiertem Wissen, zumal wir am meisten Brustvergrösserungen in der Schweiz vornehmen. Im Rahmen unserer Beratung hören wir uns einerseits die Vorstellungen der Patientinnen an, messen ihre Brust ganz genau ab und zeigen dann der Patientin die machbaren Möglichkeit auf – immer mit dem Ziel, dass unsere Patientinnen nach dem Eingriff mit dem Resultat glücklich und zufrieden sind. Unsere Beratung ist kostenlos, unverbindlich und neutral.

  WAHL DER IMPLANTATE

Im Rahmen unserer Beratung legen wir aufgrund ihrer Wünsche und Vorstellungen sowie aufgrund der körperlichen Gegebenheiten gemeinsam fest, welche Implantatform und Implantatgrösse für ihre Brustvergrösserung ideal ist. Dabei stehen uns runde und anatomische Implantate zur Verfügung. Die anatomischen Implantate sind auch als tropfenförmige Implantate bekannt. Bei der Grösse stehen 3-4 zur Verfügung, wobei hier in der Fachsprache von Projektionen die Rede ist. Es gibt tiefere und höhere Projektionen und je nach Projektion kommt das Implantat weniger oder weiter nach vorne. Ausschlaggebend ist jedoch vielmehr die richtige Breite (Durchmesser) des Implantates zu wählen. Diese wird anhand der persönlichen Messdaten, welche erhoben werden, festgelegt. Wir beziehen unsere Implantate alle bei anerkannten und vertrauenswürdigen Lieferanten, die für eine hohe Qualität stehen.

  VORBEREITUNG AUF DIE OPERATION

Die Lucerne Clinic legt höchsten Wert darauf jegliche Infektionsrisiken zu minimieren. Wie bei einer Kette, wo das schwächste Glied über die Stabilität entscheidet. Unsere Vorkehrungsmassnahmen entsprechenen denjenigen der Herzchirurgie. Deswegen verwenden unsere Patientinnen bereits in der Woche vor der Brustoperation eine spezielle Mundspülung, um das Infektionsrisiko durch Bakterien, welche über den Mund in die Blutbahn gelangen können, zu verringern. Zusätzlich erhalten sie von uns ein desinfizierendes Duschmittel und eine Nasensalbe.

  BESPRECHUNG DES EINGRIFFES

Unsere Patientinnen beziehen vor ihrem Eingriff eines unserer Privatzimmer, werden von unserem geschulten und kompetenten Personal betreut und bekommen bei Bedarf bereits ein leichtes Beruhigungsmittel. Die Brustoperation wird anschliessend nochmals mit ihrem Arzt besprochen. Es ist uns wichtig, dass alle Patientinnen keine offenen Fragen mehr haben und sich absolut sicher fühlen. Im Rahmen dieser Besprechung zeichnet der Arzt auch die Brust ein und setzt alle für die Operation notwendigen Marken. Vom Patientenzimmer begleiten wir die Patientinnen dann in unseren schönen Operationssaal. Dieser ist auf dem neuesten Stand der Technik mit allen notwendigen Geräten ausgestattet.

  IM OPERATIONSSAAL

Zuerst werden die Patienten „monitorisiert“, das heisst, an unser Überwachunsgerät angeschlossen. Unser geschultes Personal spritzt nachher ein Schlafmittel und versetzt sie so in den sogenannten Dämmerschlaf. Anders als bei einer Vollnarkose atmen sie im Dämmerschlaf weiter selbständig und kämpfen nach dem Eingriff nicht mit Nebenwirkungen wie Übelkeit oder Benommenheit.

Während des gesamten Eingriffs bleibt eine Betreuungsperson an ihrer Seite und überwacht die Vitalzeichen. Vom Eingriff selbst spüren die Patientinnen nichts, sie befinden sich in einem tiefen Schlaf. Im Rahmen der Vorbereitung wird der Brustbereich der Patientinnen gründlich desinfiziert und als eine von mehreren Sicherheitsmassnahmen zur Infektionsminimierung werden die Brustwarzen mit sterilen Pflastern abgeklebt. Dadurch können keine Bakterien in die Wunde gelangen. Wenn die Patientinnen vollständig schlafen erhalten sie von Dr. Häcki, der als weitere Sicherheitsmassnahme zwei paar Handschuhe trägt, welche er in der Hälfte der Operation nochmals austauscht, die lokale Betäubung. Dabei verwendet er eine sogenannte Tumeszenzlösung. Dank dieser haben die Patientinnen, anders als bei einer Vollnarkose, auch nach dem Eingriff keine Schmerzen. Nach der lokalen Betäubung setzt der Arzt einen 2,5 bis 3,5 cm langen Schnitt unterhalb der Brust, in der Brustfalte und beginnt damit, die für das Implantat notwendige Tasche zu formen. Diese befindet sich in der Regel unter dem Brustmuskel.

Ist die Tasche fertig wird sie als weitere Massnahme zur Vermeidung des Infektionsrisikos mit Desinfektionsmittel ausgespült. Das Implantat, welches ebenfalls zusätzlich desinfiziert wird, wird mit Hilfe eines Keller-Funnels in die Brust eingesetzt. Durch die Verwendung dieses Plastiktrichters wird das Implantat zu keinem Zeitpunkt berührt und direkt von der sterilen Verpackung in die Brusttasche gedrückt. Sind beide Brusttaschen geformt und beide Implantate eingesetzt, beginnt der Arzt mit dem Schliessen der Wunde. Alle Nähte werden innerhalb des Körpers plaziert, so dass keine Fadenentfernung nötig ist. Die Naht wird zusätzlich mit einem speziellen Kleber verklebt und mit sterilen, wasserdichten Pflastern abgeklebt. Dies ist eine weitere Massnahme zur Vermeidung von Infektionen.

  KLINIKAUFENTHALT

Am Ende der Operation lässt die Betreuungsperson die Patientinnen, welche dank der lokalen Betäubung weiterhin keine Schmerzen spüren, langsam aufwachen und begleitet sie anschliessend zurück in ihr Patientenzimmer. Dort können sich die Patientinnen frei bewegen, sich erholen und später auch eine von ihnen gewählte Mahlzeit geniessen. Dank der Anwendung des Dämmerschlafs fühlen sich unsere Patientinnen bereits kurz nach dem Eingriff schon wieder fit und können die Klinik bereits am selben Tag wieder verlassen.

  KÖRPERHYGIENE

Dank der speziellen, wasserdichten Pflaster können Patientinnen bereits am ersten Tag nach der Operation wieder ihren üblichen Pflege- und Waschritualen nachgehen und wieder duschen.

  ARBEITEN NACH DER OP

Wir empfehlen unseren Patientinnen während der ersten Woche nach dem Eingriff zu Hause zu bleiben und nicht zu arbeiten. Danach können alle Tätigkeiten, welche die Arme nicht stark beanspruchen wieder ausgeführt werden. Vorsicht gilt bei Berufen, die mit grösserer Armbelastung einhergehen, z.B. Coiffeusen, Pflegerinnen, Masseurinnen etc. Diese sollten während 3-4 Wochen auf übermässige Belastung verzichten und nicht 100%ig arbeiten, keinen schweren und anstrengenden Tätigkeiten nachgehen. Auch für Mütter, insbesondere von Kleinkindern, gilt es die erste Zeit nach der Operation etwas zu organisieren. Hier ist es hilfreich z.B. das Wickeln während dieser Zeit auf das Sofa oder eine Matte auf dem Boden zu verlegen und die Kinder über die Hüfte zu heben.Grundsätzlich hilftes sich daran zu erinnern, die Arme nicht seitlich und nicht üben den Kopf zu heben. Je besser sich Patientinnen an diese Vorgaben halten, desto problemloser und rascher verläuft der Heilungsprozess und das Risiko einer Nachblutung wird auf ein Minimum reduziert.

  SPORT BETREIBEN NACH DER BRUSTVERGRÖSSERUNG

Um den Heilungsprozess ideal zu unterstützen und Komplikationen zu vermeiden, gilt es während 3 Wochen nach der Brustoperation auf Sport zu verzichten. Dies gilt für alle Tätigkeiten, die den Blutdruck und den Puls steigern können, denn dadurch kann es zu Nachblutungen kommen.

  MÖGLICHE KOMPLIKATIONEN

Eine Brustvergrösserung ist ein operativer Eingriff und als solcher birgt sie wie alle Operationen gewisse Risiken. Die Lucerne Clinic unternimmt alles um dieses Risiko so gering wie nur möglich zu halten und verwendet Vorkehrungsmassnahmen zur Reduktion des Infektionsrisikos, welche sonst in der Herzchirurgie angewendet werden. Die äusserst tiefe Infektionsrate von unter 1% gibt uns Recht.

  LEBENSLANGE KOSTENLOSE NACHSORGE

Patientinnen der Lucerne Clinic haben bei einer Brustvergrösserung Anspruch auf eine lebenslange Nachsorge und Beratung. Egal zu welchem Zeitpunkt, sie erhalten jederzeit eine kostenlose Beratung in der Lucerne Clinic.

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