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    Unsere Sichtweise zum Artikel in der Sonntagszeitung vom 24.04.2022

    Titel: Schönheitskliniken umgehen das Werbeverbot – die Behörden schauen zu.

    Der Artikel in der Sonntagszeitung vom 24.04.2022 widmet sich dem Thema der aktiven Werbung verschiedener Schweizer Schönheitskliniken – darunter auch der Lucerne Clinic.

    Sich im eigenen Körper zu gefallen und sich wohlzufühlen war bereits in den Epochen der alten Ägypter ein grosses Bedürfnis. Kleopatra war nicht die einzige Ägypterin, die auffälliges Make-up verwendete. Wir beleuchten mit unserer Sichtweise den Artikel in der Sonntagszeitung, Screenshot nachfolgend.

    Warum boomen die ästhetischen Eingriffe zurzeit?

    Früher war diese Möglichkeit des «Verschönerns» den «Angesehenen und Reichen» vorbehalten. Durch den Preiszerfall auf dem ästhetischen Markt sind die Eingriffe nun auch der Normalbevölkerung zugänglich geworden. Hinzu kommt, dass ästhetische Behandlungen «Salonfähig» geworden sind und der Eingriff nicht mehr von einem ethisch-moralischem schlechten Gewissen behaftet ist. Prominente und angesehene Persönlichkeiten sprechen heute offen über ihre Eingriffe wie jüngst auch Michelle Hunziker über ihre Brustvergrösserung respektive hat dies indirekt ihre Tochter für sie getan.

    Der Prozess der zunehmenden Akzeptanz ist vergleichbar mit der veränderten Rolle der Frau im Familien- und Berufsleben. Noch vor fünfzig Jahren gehörte die Frau an den Herd und kümmerte sich ausschliesslich um die Kinder. Die Frauen sind heute unabhängiger und in gewissem Masse auch selbstständiger, können selbstverantwortlich tun und lassen was sie wollen und möchten sich im eigenen Körper wohl fühlen.

    Mit unserem Marketing leisten wir viel Aufklärungsarbeit. Interessentinnen sollen sich bereits vor dem Gang in die Beratung unabhängig informieren und sich auch über Risiken erkundigen können. Für betroffene Frauen ist dies eine grosse Hilfe und sie sind uns für unsere Arbeit sehr dankbar. Nichtbetroffene, welche mit ihrem Körper zufrieden sind, fühlen sich nicht angesprochen. Dies ist vergleichbar mit der Nahrungsindustrie. Auch mit einer professionellen Fleischwerbung können Vegetarier nicht angesprochen werden. Es wäre falsch die Frauen für urteilsunfähig zu halten, indem man ihnen die Werbung vorenthaltet.

    Die Probleme in der ästhetischen Branche sind die nicht vorhandenen Qualitätskriterien und die vielen tiefpreisigen und teils qualitativ schlechten Anbieter im Ausland. Zudem gibt es auch in der Schweiz nach wie vor Ärzte, welche Brustvergrösserungen durchführen und über keinen Facharzttitel für Plastische Chirurgie verfügen. Mit unserem Marketing in den sozialen Medien sorgen wir für Transparenz. Wir klären auf, führen sogar Operationen «live» via Instagram durch und stellen uns den kritischen Fragen.

    Aus diesem Grund ist zeitgemässes, digitales Marketing gerade in diesem intransparenten Markt wichtig. Betroffene hören verschiedene Meinungen und können gut vorbereitet in die Beratung kommen. Durch ein Werbeverbot werden die Betroffenen nicht geschützt, sondern grösseren Risiken ausgesetzt. Zudem wäre ein politisches Werbeverbot nur für Schweizer Anbieter durchsetzbar, nicht aber für Ausländische!

    Die Gesetze, welche die Werbung in der Medizin regulieren, entstanden zu einer Zeit, als der Arzt ausschliesslich kranke Menschen über die Krankenkassen behandelte. Verordnungen der FMH, der Fachgesellschaften oder der Kantonsgesellschaften greifen im ästhetischen Sektor nicht, da die Ausübung ästhetischer Eingriffe keine Mitgliedschaften erfordern.

    Mit über 700 Brustvergrösserungen pro Jahr sind wir Marktführer und verfügen über genaue Zahlen. Über 90% unserer Patientinnen sind auch nach 5 Jahren noch glücklich mit dem Entscheid und würden den Eingriff jederzeit wieder durchführen. Dies ist ein enorm hoher Wert und bestätigt uns in unserem Tun. Im Vergleich – nach Eheschliessungen scheiden später über 50% der Ehen und bei Tattoos liegt dieser Wert sogar noch höher, dass man das Sujet später bereut.

    Die Medien sollten aufhören, Schönheitseingriffe zu verurteilen und betroffene Frauen zu stigmatisieren.

    Wichtig wäre, interessierte Frauen vor dem Gang ins Ausland und vor inländischen Scharlatanen besser zu schützen. Werbeverbote von seriösen Anbietern wie die Lucerne Clinic sind unsinnig und kontraproduktiv, sie reduzieren die Transparenz und die Qualität.

     

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